Schulhaus Schötz (LU)
…200 geteilt durch 10…, Etappierung gefragt Das von uns 2003 erarbeitete Gesamtkonzept zur Aufwert
ung des Pausenplatzes wurde von allen Beteiligten gutgeheissen, die notwendigen Finanzen (Kostenschätzung von 200 000 für das Gesamtprojekt) jedoch nur etappiert gesprochen. So realisieren wir nun Jahr für Jahr ein Teilprojekt in der Grössenordnung zwischen 10' und 20'000.-. An verschiedenen Anlässen konnte die Schule auch selbst einen finanziellen Beitrag an das Projekt leisten (Gewerbeausstellung 2003, Tag der Volksschule 2004).
Ziel und Zweck der Umgestaltung Durch die Gestaltung von verschiedenen „Räumen“ sollten die Kinder den Pausenplatz besser nutzen können. Der rote Platz, Treffpunkt von vielen Kindern in der Pause, sollte entlastet, und somit das Konfliktpotenzial verringert werden. Schülerinnen und Schüler werden in der Planungs-, aber auch in der Realisierungsphase möglichst viel miteinbezogen.
Etappen 1 und 2 Als erster Schritt wurden die Eingänge mit von SchülerInnen selbstbemalten Holzlatten markiert und aufgewertet. Zudem bemalte eine Schulkasse die grosse Asphaltfläche mit riesigen Schriftzügen zum Thema Schule. Diese Beschriftung soll das Grau des Asphaltes brechen und auch zum Nachdenken anregen. Im Folgejahr wurde eine Sitzarena realisiert.
Etappe 3 Hinter dem Schulhaus ist auf einer vorab kaum genutzten Freifläche eine Wasser-Erlebnislandschaft entstanden. Pensionierte Handwerker aus dem Dorf unterstützten dabei die Schule bei der Umsetzung. Seither ist dies ein beliebter Platz für die Kinder von Schötz geworden.
Etappe 4
Die ehemalige Laufbahn ist in einen Wandelweg umgestaltet worden. Jede Klasse hatte die Aufgabe, einen dieser Wege mit verschiedenen Materialien zu gestalten – der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Im Herbst wurde das Projekt mit einem Weidentunnel ergänzt Etappe 5 Auf einer nicht genutzten asphaltierten Restfläche wurden verschiedene Bewegungsspiel-geräte (Korbschaukel, Kletterwand, Rutschbahn, etc.) in Eigenbau realisiert. Projektleitung: Rolf Heinisch Auftraggeber: Gemeinde Schötz
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