Tagfalter
Felderhebungen für das Biodiversitätsmonitoring der Schweiz (BDM) Das Biodiversitätsmonitoring der Schweiz ist ein Projekt des Bundes und beinhaltet die regelmässige Untersuchung von rund fünfhundert Flächen in der ganzen Schweiz. Anhand von über dreissig Indikatoren werden Veränderungen der Artenvielfalt ermittelt. Seit Beginn des Projektes im Jahre 2002 untersuchte Malu Kieffer in verschiedenen Regionen der Schweiz die Tagfaltervorkommen in Kilometerquadraten. Von extrem artenreichen Flächen in Graubünden mit rund sechzig Tagfalterarten bis zu biologisch verarmten Flächen im Mittelland mit gerade mal vierzehn Arten war alles dabei. Die Flächen werden siebenmal jährlich besucht und dabei immer wieder die gleichen Strecken (Transekte) abgeschritten. Erhoben werden die Anzahl Arten und die Anzahl Individuen nach einer streng standartisierten Methode, so dass die Untersuchungen nach Jahren auch von anderen Personen wiederholt werden können. So können die Schwankungen der Artenvielfalt in der Schweiz präzise überwacht werden.
Ansprechperson: Marie-Louise Kieffer
Auftraggeber: BAFU, Hintermann und Weber AG
Mit Vielfalt punkten Die schweizerische Vogelwarte Sempach und das Forschungsinstitut für biologische Landwirtschaft in Frick haben zusammen das Projekt „Mit Vielfalt punkten“ ins Leben gerufen. Das Projekt beinhaltet die Bewertung von Landwirtschaftsbetrieben aus ökologischer Sicht sowie die Beratung der Landwirte. Um zu ermitteln, wie gross die Artenvielfalt auf den einzelnen Betrieben ist, werden verschiedene Artengruppen (Pflanzen, Heuschrecken, Tagfalter und Vögel) untersucht. Meine Aufgabe ist die Erhebung von Tagfaltern auf vorgegebenen Strecken (sog. Transekten) in den landwirtschaftlichen Kulturen. Die Methodik lehnt sich eng an die Untersuchungsmethode des Biodiversitätsmonitorings an.
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Weiterführende Links:
www.biodiversitätsmonitoring.ch

Mit Vielfalt punkten
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