| Nähstoffkreisläufe schliessen Dank der Abwassertrennung an der Quelle (siehe „Nachhaltiges Wassermanagement“) können menschlicher Kot und Urin gemeinsam mit den organischen Haushalt- und Garten- abfällen in grösseren Wohnsiedlungen in Biogasanlagen Energie produzieren, welche anschliessend zum Kochen bzw zur Strom/Wärmeproduktion in Blockheizkraftwerken verwendet wird. Das verbleibende Substrat geht in die Landwirtschaft zur Schliessung der Nährstoffkreisläufe. Siehe Bild. Der grosse Teil der Pflanzennährstoffe in den menschlichen Abgänge befinden sich im Urin. Durch die sog. Urinseparierung (besondere Toilettenschüsseln, s.Bild) können die Kläranlagen stark entlastet werden. Nach der Urin-Aufbereitung bringt die Landwirtschaft die Nährstoffe aus dem menschlichen Urin zurück in den Nährstoffkreislauf (Düngung). Retentionsteiche sind nicht nur ein Beitrag an den Hochwasserschutz; der natürliche Reinigungseffekt von Retentionsteichen kann durch Pflanzen bis zum „Reinigungsteich“ gesteigert werden, zB. durch Rohrkolben (Typha) = „Kanonenbutzer“). Anlagen befinden sich in Geuensee LU und im Wauwilermoos. Das Pflanzenmaterial kann als Biomasse oder Baustoff weiterverwendet werden. Retentionsteiche haben auch eine wichtige Bedeutung für seltene Tierarten (Vögel, Amphipien etc.).
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